Samskaras und Vasanas

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Samskaras und Vasanas

Beitrag von Tinkabella am Fr Jul 30, 2010 10:31 am

Samskaras und Vasanas

Samskaras

Die Samskaras sind die unbeeinflußbaren Wirkkräfte die wir durch Taten in die Tiefe unserer Wesenheit gepflanzt haben, wo sie lange schlummern, bis sie in einem Leben zur Auswirkung kommen. Sind Samskaras nicht zur Auswirkung gelangt, so haften sie als Schmutz oder Zierde an unserem feinstofflichen Körper, für jeden Jenseitigen sichtbar und so mancher hat die schwere Last der irdischen Geburt auf sich genommen, um die Trübung seines Lichtkleides dadurch wegzuwaschen.
Die Samskaras sind Kräfte, welche einer raumlosen, zeitlosen Bezugsebene angehören. Samskaras sind demnach gestaltlos und akausal, d.h. sie unterliegen keiner logischen Folge, keiner Entwicklung. Es gibt sie und sie können bestenfalls mehr oder weniger werden. Erst wenn die Samskaras sich in unserer Lebens-(Erlebens-)sphäre manifestieren, nehmen sie Gestalt an und gliedern sich als Element einer logischen Abfolge ein. Samskaras können wir am besten mit der Erinnerung vergleichen. Auch diese ruht unsichtbar und gestaltlos in uns, und erst wenn wir sie abrufen, nimmt sie Gestalt an und manifestiert sich in ihrer bildhaften und emotionellen Kraft.
Bei ihrer Manifestation treten die Samskaras in eine der drei menschlichen Aktionsebenen ein, und zwar in die des Körpers, der Psyche oder der Umwelt.

Samskaras verdanken ihre Enstehung der Tat.
(unter Tat verstehen wir nicht nur manuelle Handlungen, sondern auch Gedanken und Gefühle -Wunschkräfte).


Vasanas

Unter Vasanas vertsehen wir die große Anzahl der inneren Wirkkräfte, welche dem Einfluß unseres Wollens, Fühlens und Wissens unterliegen. Die Vasanas sind also etwas, daß formbar in unseren Händen ruht. Die Vasanas wirken auf das karmische Geschehen ein, sind jedoch nicht die auslösenden Kräfte, mit welchen das Schicksal in den Wechselfällen des Lebens uns aufwartet.
Zu den Vasanas gehören:
Eigenschaften, Eigenheiten, Gefühle, Erfahrungswissen, Fähigkeiten, Wille, Wünsche und Veranlagungen.

Vasanas sind ein Produkt der Gefühle und Gedanken. Die Vasanas bewirken demnach den seelisch-geistigen Zustand, in dem wir uns befinden.
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Re: Samskaras und Vasanas

Beitrag von Tinkabella am Fr Jul 30, 2010 10:33 am

Durch die Geistseele herbeigeführtes Karma


Außer den Samskara, Vasanas und Fremdkräften gibt es noch die freien Entscheidungen unserer Geistseele vor der Geburt und während der Inkarnation, die immer sehr bedeutungsvoll und richtungsweisend für den Ablauf des Schicksals sind. Mitunter ist eine Geistseele nicht alleine im Stande solche Entscheidungen optimal festzulegen. In diesem Fall findet sich bei den fortgeschritteneren Geistwesen, die der Seele nahe stehen, Unterstützung. Immer ist es eine Zusammenarbeit, wenn es gilt Ereignisse und Begegnungen herbeizuführen.
Das von der Geistseele herbeigeführte Karma leitet ein Schicksalgeschehen ein, daß für uns oder ein anderes Wesen sehr förderlich und hilfreich ist, selbst dann wenn es ferner jeglicher Annehmlichkeit ist. Hierbei sei noch gesagt, daß einem anderen Wesen von der Geistseele nur Erleichterung geboten werden, was das eigene Schicksal jedoch abverlangt, mitunter durch schwere karmische Belastungen, welche zu einem beschleunigten Reifeprozeß führen sollen.


Freiwilliges Karma:

Das freiwillige Karma ist sehr oft ein Bewährungskarma in dem der Mensch seinem uneingeschränkten Einsatz für das Gute dokumentiert. Wenngleich hierbei weder Samskaras abgetragen werden, noch anderen Menschen das Karma erleichtert wird, stellt dieser selbstlose Einsatz der Persönlichkeit ein Vorbild und einen Ansporn zum Guten dar und wirkt erzieherisch auf die Menschheit. Oft endet diese Aufopferung mit der Wandlung des Menschen, der von seinen Helfern freudig empfangen wird und sich für seinen weiteren Aufstieg als würdig erwiesen hat.


Freiwilliges Lernkarma:

Nicht alle Schicksalsschläge, die auf den Menschen zukommen, müssen durch Samskaras verschuldet sein. Er kann ihnen auch in der geistigen Sphäre freiwillig zugestimmt haben um daraus zu lernen.
Ein Engelwesen, daß der himmlischen, lichten Sphäre angehört, ist fern allen Leidens, denn die dunklen Kräfte können ihm solches nicht verursachen. Wohl sieht er das Leid der Menschen und es erfaßt ihn großes Mitleid und Liebe zu diesen, jedoch Eigenerfahrung hat er keine. Aus Mangel an Entbehrungen und Leid ist es sozusagen verweichlicht. So wird der Engel sich inkanieren und ein Leben in Leid und Not auf sich nehmen, und mitunter so lange darunter zusammenbrechen, bis er es zu tragen gelernt hat. Dann kann er seinen Weg der Selbsverwirklichung fortzetzen - bis er das Bewußtsein verwirklicht hat - das Leid nicht mehr von außen zu sehen, sondern in und mit dem Wesen zu leben und ihr Schicksal nicht mehr als Beobachter wahrzunehmen.

Stigmen, Sphären- und Persönlichkeitskennzeichen

Stigmen

Unter Stigmen verstehen wir Narben (Kennzeichen früherer Verletzungen); Sphärenkennzeichen und Persönlichkeitskennzeichen.

Wie sehr starke Eindrücke aus früheren Leben wirken, erkennen wir aus den wieder auftretenden Narben aus früheren Leben. Diese Narben finden sich häufiger als angenommen wird.
Beispiel:
Eine Person litt stets unter einem starken Angstgefühl, wenn auf der Straße jemand hinter ihr ging; sie trat dann jedesmal zu Seite, um den anderen vorbeizulassen. Sie hatte keine Erklärung dafür, denn sie war auch keineswegs feige. In einer Rückführung erlebte sie ihre Wandlung. Sie wurde in einem früheren Leben erschossen, von einem Menschen, der auf der Straße dich hinter ihr ging. Sie trug im übrigen ein Geburtszeichen vom Einschußloch zwischen den Schulterblättern.


Sphärenkennzeichen

Bisweilen findet man an Menschen äußere Kennzeichen seiner Zugehörigkeit zu seiner Sphäre. Das in Ashram bekannteste Zeichen ist wohl das Feuerzeichen. Jedoch nur selten sind die Sphärenzeichen so deutlich. Zumeist gehen die Kennzeichen in Merkmale der Physiognomie über. Sie sind solcherart dann sehr schwer zu beurteilen. Auf keinen Fall kann man diese Merkmale durch allgemeine Richtlinien festhalten, ohne einen ungeübten Menschen zu Fehlern zu verleiten. Der Guru jedoch hat in vielen Fällen einen Blick hierfür erworben, teilweise durch geleitetes, inneres Empfinden, teilweise aus der Kenntnis der Sphäre selbst. Oft erkennt der Guru an solchen Zeichen Freund oder Feind im Sinne der geistigen Auseinandersetzungen jenseitiger Hirarchien.


Persönlichkeitskennzeichen

Zu den großen Merkwürdigkeiten der Stigmen gehören wohl die Persönlichkeitskennzeichen. Daß es diese auch im Astralen und in höheren Bereichen gibt, ist außer Diskussion. In den Chassidischen Legenden von Martin Buber finden sich einige Beispiele hierfür. Für uns kommen aber jene Persönnlichkeitszeichen in Bertracht, die sich im körperlichen Bereich manifestieren.


Neurosen; Ängste:

Viele Erscheinungen unter denen der Mensch leidet und die demnach wie Vergeltungskarma aussehen, sind in Wirklichkeit keine Samskaras, sondern Erinnerungskräfte, Reste eines nichtverarbeiteten Schocks. Hierbei kommen die Eindrücke unmittelbar vor der Wandlung zumeist am stärksten zur Geltung.


Angewohnheiten; Eigenheiten:

In der Rückführung durch Hypnose oder Magnetisieren fanden sich für eine Reihe von Versuchspersonen Erklärungen für merkwürdige Angewohnheiten und Verhaltensweisen, die bislang nicht einzuordnen waren. Beispiel:
Eine Frau hatte die sonderbare Angewohnheit, mit ihren Fingern eine bestimmte Bewegung nahe der Stirn auszuführen - als ob sie etwas zurechtrücke - wenn sie sich mit noch gebeugten Kopf von ihrem Schreibtischsessel erhob. In einer Rückerinnerung sah sie sich als Mann beim Militär, mit einem Käppi auf dem Kopf, daß bei gebeugter Haltung stets verrutschte und jedesmal wieder zurechtgerückt werden mußte.


Die Wirkungsweise der Wunschkräfte:

Aus dem Wissen über die Aura wissen wir, daß das aurische Feld weit über das aurische Ei sich ausdehnt. Das aurische Feld ist imprägniert von unserem Fühlen und Denken. Haben wir einen intensiven Wunsch, so imprägniert dieser das aurische Feld und bewirkt solcherart ein Kraftfeld, welches die verschiedensten Arten des Geschehens auslösen kann. Aus dieser Erklärung erkennen wir deutlich, wie eine innere Kraft in der Umwelt wirken kann und das Geschehen herbeizuführen imstande ist. Die Wünsche die im aurischen Feld wirken, müssen nicht immer bewußt sein. Im Gegenteil, unbewußte Wünsche haben oft eine viel größere Kraft. Zu den unbewußten Wünschen gehören jene Wünsche, die wir aus einem vergangenen Leben mit hinüber genommen haben. Diese sind dann ungehindert in ihrer Wirkung und können deshalb kaum durch eine Korrektur der Einstellung abgebaut werden. Bei der Korrektur der Einstellung ist das Wissen und die Ursache des Wunsches von großer Hilfe. Ohne diese können wir die gebundene Kraft kaum lösen, unter Umständen nur durch einen großen Einsatz an Energie.


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