Heilwirkung von Kräuter und Pflanzen von A bis Z

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Heilwirkung von Kräuter und Pflanzen von A bis Z

Beitrag von Tinkabella am Di Jun 15, 2010 3:12 pm

Heilwirkung von Kräuter und Pflanzen von A bis Z

Anis

• Ein paar Aniskörner kauen und der Knoblauch-Mundgeruch verschwindet.
• Anis hilft gegen Blähungen, Verschleimung, Asthma und Weißfluß und sorgt für guten Schlaf.
• Gegen Kopfschmerzen streuen Sie eine Handvoll Anis-Samen auf glühende Kohle und atmen
den Rauch durch die Nase ein.
• Anistee wirkt appetitanregend und lindert Leibschmerzen.
• Ein Aufguß aus Anis hilft bei Appetitmangel oder Blähungen.


Apfel

• Apfelessig ist ein gutes Mittel gegen Schluckauf: Geben Sie einige Tropfen auf ein Zuckerstück
und lassen Sie dieses langsam im Mund zergehen.
• Ein Hausmittel gegen starken Reizhusten wird folgendermaßen zubereitet. Rezept: Man
vermengt Honig und Apfelessig zu gleichen Teilen. Anwendung: Im Akutfall ein klein wenig
davon,-und langsam im Mund zergehen lassen.
• Ein roher, geriebener Apfel (sofort essen, bevor er braun wird) hilft bei Durchfall.
• Einen Apfel zu essen, wenn man durch Flimmern vor den Augen nahende Migräne spürt, kann
diese noch aufhalten.
• Bei Halsschmerzen einige warme Bratäpfel essen.
• Ein gutes Mittel gegen Schlaflosigkeit ist Apfelschalentee Rezept:Einige Äpfel schälen und die
Schalen trocknen lassen. Die getrockneten Schalen in Wasser aufkochen und nach Bedarf
süßen. Anwendung: Vor dem Schlafengehen zwei bis drei Tassen von dem Tee trinken.

Arnika

• Nur die gelben Blätter von Arnikablüten abzupfen, mit klarem Schnaps ansetzen und ein paar
Wochen stehen lassen. Verletzungen, Insektenstiche und Verstauchungen damit einreiben.
• Ein Arnikabad hilft bei Verletzungen, Prellungen, Blutergüssen, Quetschungen, ist
kreislaufanregend (Vorsicht!) und gibt ein frisches Aussehen. Für ein Vollbad benötigt man drei
Eßlöffel Arnikaessenz.
• Arnika-Tee: 1 bis 2 TL der getrocknete Blüten mit einem viertel Liter kochendem Wasser
übergießen und nach 5 Minuten abseihen.
• Arnika-Tinktur: Ein Teil getrockneter Blüten mit 10 Teilen 70 %igem Alkohol übergießen.
Verschlossen 14 Tage warm destillieren lassen, dann abgießen und auspressen. Diese
Flüssigkeit nach 10 Tagen klar filtrieren.


Baldrian

• Als Tropfen eingenommen, beruhigt Baldrian Herz und Nerven und hilft auch bei einem
Schlaganfall.
• Baldrian wirkt ausgezeichnet gegen Schlaflosigkeit und ist unschädlich. Täglich vor dem
Schlafengehen eine Tasse Baldriantee trinken oder einige Tropfen Baldrian auf einem
Zuckerwürfel einnehmen. Für den Baldriantee nehme man drei bis vier Gramm Baldrian auf einen
Liter Wasser und lasse es fünf Minuten ziehen.
• Für ein Baldrianbad benötigt man 75 g getrocknete Baldrianwurzel, evtl. pulverisieren, diese läßt
man in 2 Litern Wasser kurz aufkochen. Dann gut zudecken und den Sud 20 Minuten ziehen
lassen. Dem Badewasser zugießen.
• Man kann auch dem Badewasser 3-4 Schnapsgläser Baldriantinktur zugeben, allerdings ist die
Wirkung nicht ganz so gut wie bei Verwendung des Absudes.

Birkenblätter

• 2 Eßlöffel grob geschnittene Birkenblätter mit einer Tasse kochenden Wassers übergießen und
10 Minuten ziehen lassen. Täglich eine Tasse diesen Tees trinken. Birkenblättertee wirkt als
harntreibendes Mittel bei Nierenleiden und Wassersucht, aber auch zur Blutreinigung sowie bei
Gicht und Rheuma. Es muß zusätzlich viel getrunken werden.
• Aus einem Sud aus Birkenblätter kann man ein Kopfwaschmittel herstellen, das gut gegen
Kopfschuppen wirkt.

Brennnessel

• Brennnesseltee eignet sich zur Entschlackung des Körpers und unterstützt somit auch das
Abnehmen.
• Brennnesseltee wirkt blutreinigend und schleimlösend.
• Rezept Brennnesseltee: Für Brennnesseltee nimmt man eins bis zwei Teelöffel des
feingeschnittenen Krautes, übergießt sie mit einer großen Tasse kochendem Wasser und lässt
das ganze ca. zwei bis vier Minuten zugedeckt ziehen.
• Brennnesselsaft herstellen: Man zerschneidet die ganzen Pflanzen, weicht sie in Wasser ein und
presst sie nach einem Tag mit einer Presse oder einem Entsafter aus. Ein solcher Saft enthält die
wirksamen Inhaltsstoffe konzentriert und ist ein gutes Rezept gegen Frühjahrsmüdigkeit.
• Brennnesselhaarwasser: 250 g zerhackte Wurzeln in einem Liter Wasser und einem halben Liter
Weinessig ca. eine halbe Stunde kochen. Mit diesem Haarwasser einmal wöchentlich den
Haarboden massieren.

Brunnenkresse

• Während die frische Brunnenkresse wegen ihres hohen Vitamingehalts gerne roh als Salatgegessen wird, ist die getrocknete Droge als Mittel gegen Ödeme, Leberleiden und
Hautausschlag bekannt. Die Wirkung ist harntreibend und blutreinigend.
• Heißer Aufguß: Zwei Teelöffel Kresse mit einer Tasse Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen
lassen; täglich vormittags eine Tasse wenig gesüßt trinken.


Eichenrinde

• Eichenrinde ist sehr wirksam bei Durchfall und Darmblutungen. Bei Frostbeulen wirken
äußerliche Anwendungen.
• Gurgelwässern und Spülungen bei Schleimhautentzündungen im Mund-und Rachenbereich.
• Für ein Bad: 500 Gramm mit drei bis vier Liter Wasser abgekocht.
• Für Spülungen und Umschläge zwei Eßlöffel Eichenrinde mit drei Tassen Wasser aufkochen, fünf
Minuten ziehen lassen, abseihen. Mehrmals täglich mit der warmen Abkochung gurgeln. Bei
Umschlägen mehrmals täglich die kalte Lösung auf die betroffenen Hautpartien aufbringen.

Enzian

• Enzian hilft bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und Magenleiden.
• Tee: Ein Teelöffel voll Enzianwurzel mit einer Tassen Wasser kalt ansetzen, etwa fünf Stunden
ziehen lassen, abseihen, oder ein Teelöffel mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, fünf
Minuten ziehen lassen, abseihen. Den Tee 30 Minuten vor den Mahlzeiten schluckweise trinken.

Erdbeere

• Erdbeerblätter helfen gegen Gelbsucht und gegen Durchfall.
• Abkochung: Ein Teelöffel voll Erdbeerblätter mit einer Tasse Wasse aufkochen; tagsüber
ungesüßt zwei bis drei Tassen trinken.

Faulbaum

• Faulbaumrinde wirkt bei Leber-und Gallenleiden und hilft bei Stuhlverstopfung.
• Tee zubereiten: Ein Teelöffel Faulbaumrinde mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 1015
Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
• Kalter Auszug: Ein Teelöffel Faulbaumrinde mit einer Tasse kaltem Wasser übergießen und 12 h
ziehen lassen, dann durch ein Teesieb abseihen. Abends vor dem Schlafengehen eine Tasse
ohne Zucker trinken.

Fenchel

• Fenchel hat roh und gedünstet eine günstige Wirkung auf Magen und Darm. Außerdem hat
Fenchel einen hohen Vitamin-C-Gehalt.
• Fenchel hat eine schleimlösende, und krampfstillende Wirkung. Er findet Verwendung als Brust
und Hustentee, bei Magenschwäche und besonders als Beruhigungsmittel für kleine Kinder.
• Ein Teelöffel frisch gequetschter Fenchelsamen mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen,
abgedeckt fünf Minuten ziehen lassen. Mehrmals täglich eins bis zwei Tassen trinken. Bei
Verwendung für Kinder kann man die gleiche Menge auch mit Milch kurz aufkochen.


Fichte

• Fichtennadelhonig ist ein gutes, schleimlösendes Hustenmittel. Die Blüten werden dazu mit
Zucker angesetzt.
• Rezept Fichtennadelhonig: In ein Glas werden jeweils eine Schicht junge Fichtentriebe und eine
Schicht Zucker abwechselnd eingebracht,-bis es gefüllt ist. Dieses wird in ein sonniges Fenster
gestellt. Der Hustensaft ist fertig, wenn sich alles zersetzt hat. Dann durch ein Leinentuch filtern.
• Die ätherischen Öle aus frischen Fichtennadeln helfen bei Muskel-und Nervenschmerzen.
• Rezept Fichtentinktur: Eine Flasche wird halb mit Fichtentrieben gefüllt, danach hochprozentiger
Alkohol dazugegeben. Die Flasche wird luftdicht verschlossen. Am besten mittels Korken,-und
anschließend für ca. 2 Wochen auf ein sonniges Fensterbrett gestellt.

Flieder

• Fliederblüten sind sehr schweißtreibend und wirken bei Husten, Erkältung und Katarrh.

Gewürznelken

• In der Gewürznelke sind Stoffe enthalten, die eine magen-und gefäßanregende sowie
schmerzlindernde und betäubende Wirkung haben.
• Bei innerer Anwendung wirken Gewürznelken magenstärkend, appetitanregend und
blähungstreibend.
• Bei Zahnschmerzen kann es eine rasche Hilfe sein, einige Gewürznelken zu kauen ( nicht
runterschlucken!).
• Nelkenöl hält Stechmücken fern, wenn man einige Tropfen auf einen Lappen gibt und am Fenster
aufhängt.

Hagebutte

• Hagebuttenkerne sind sehr hilfreich bei Nieren-, Gallen-und Blasensteinen, selbst bei
Gelenkentzündungen.
• Hagebutten, die Früchte der Hecken-oder Hundsrose, finden als mildes Abführmittel
Verwendung. Wegen des angenehmen Geschmacks eignen sie sich aber vor allem sehr gut zu
einem wohlschmeckenden Tee.
• Tee zubereiten: Ein Teelöffel zerkleinerter Hagebutten mit einer Tassse kochenden Wassers
überbrühen, 5-10 Minuten ziehen lassen, warm oder kalt trinken.

Heublumen

• Ein Heublumenbad hilft gegen Rheumatismus. In zwei Litern Wasser werden 500 Gramm
Heublumen abgekocht. Der Sud wird durch einen Sieb gegossen und dem Badewasser
zugesetzt. Für ein Vollbad die doppelte Menge nehmen.
• Bei Stirnhöhlenvereiterung Heublumen im Backofen erhitzen, in ein Stoffsäckchen geben und so
heiß, wie man es verträgt, so oft auf die Stirn legen, bis sich der Eiter löst.
• Beim Heuwickel oder bei Heublumenauflagen wird ein Leinentuch in die Heublumenbrühe, die
man fürs Wannenbad zubereitet, eingetaucht und gemeinsam mit 2 trockenen Tüchern auf die
betreffenden Körperstellen aufgetragen. Darüber kommt eine Decke. 1 Stunde einwirken lassen.


Hopfen

• Hopfenblütentee, vor dem Schlafengehen getrunken, wirkt gegen Schlaflosigkeit.
• Rezept Hopfenblütentee: Zwei gehäufte Teelöffel Hopfenblüten werden mit 1/4 Liter kochendem
Wasser übergossen und dürfen 15 Minuten ziehen. Zur allgemeinen Entspannung empfiehlt es
sich, zweimal täglich eine Tasse, oder als Schlaftrunk (auch mit einem Teelöffel Baldrian als
Zusatz), eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen eine Tasse zu trinken.

Huflattich

• Huflattich und Gänseblümchen wirken beide blutreinigend, wenn man die Blüten trocknet und
einen Tee daraus macht. Misch man beide Sorten, ergibt das ein gutes Aroma.
• Huflattich wirkt appetitanregend und hilft bei Husten, Verschleimung und Heiserkeit.
• Tee zubereiten: Tee: ein bis zwei Teelöffel kleingeschnittener Huflattichblätter mit einer Tasse
Wasser heiß aufgießen, fünf Minuten ziehen lassen, durchseihen und mit Honig süßen. Täglich
bis zu zwei Tassen möglichst heiß trinken.

Isländisches Moos

• Aufgekocht ergibt Isländisches Moos einen gallertartigen Tee, der sehr wirksam gegen
Heiserkeit, Verdauungsstörungen und Erschöpfungszustände ist.
• Als Hustenmittel: Einen Eßlöffel Isländisches Moos mit einem halben Liter Wasser sechs bis acht
Stunden kalt ansetzen, Wasser abgießen, die so entbitterte Droge mit einem halben Liter Wasser
zähflüssig kochen und stark gesüßt löffelweise einnehmen.
• Als Magenmittel: Einen Teelöffel Isländisches Moos mit einer Tasse Wasser aufkochen, zehn
Minuten ziehen lassen und nach der Mahlzeit ungesüßt trinken.

Johanniskraut

• Johanniskraut hilft bei Entzündungen und kann auch bei Tieren angewendet werden. Die Blütendes Johanniskraut werden in kaltgepreßtem Öl angesetzt und bleiben einige Zeit stehen, bevorsie durch ein Tuch abgegossen werden und das Öl verwendet werden kann.
• Johanniskraut findet Verwendung bei leichten depressiven Störungen, Angst und nervöser
Unruhe sowie gegen Bettnässen kleiner Kinder.
• Einen Teelöffel feingeschnittenes Johanniskraut mit einer Tasse kochendem Wasser aufgießen,
abgedeckt etwa zehn Minuten ziehen lassen und absieben. Schwach gesüßt morgens und
abends eine Tasse warm trinken, gegen Bettnässen am frühen Nachmittag geben.


Kamille

• Die Kamille kann innerlich und äußerlich angewendet werden.
• Die äußerliche Wirkung ist desinfizierend, erweichend und schmerzlindernd.
• Innerlich wirkt die Kamille in der Hauptsache schweißtreibend, erwärmend, krampfstillend, vor
allem bei entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, und entzündungshemmend,
u.a. bei Entzündungen der Haut und Schleimhaut.
• Bei Erkältungskrankheiten Hilfe durch Inhalieren.
• Ein Eßlöffel voll Kamillenblüten mit einer Tasse siedendem Wasser übergießen und fünf bis zehn
Minuten bedeckt ziehen lassen. Als Aufguß für Umschläge wird die doppelte Menge
Kamillenblüten verwendet, man läßt 15 Minuten ziehen. Für Bäder werden 50 Gramm Blüten in
einem Liter Wasser aufgekocht, 15 Minuten bedeckt stehengelassen, abgesiebt und ins Bad
gegeben.
• Ein Eiterherd wird durch Kamillendampfbäder zum Aufgehen gebracht.
• Geschwollene Augenlider und übernstrengte Augen kann man durch Augenkompressen
beseitigen. Tränken Sie zwei Wattebällchen mit Kamillentee und legen Sie sie zehn Minuten lang
auf die geschlossenen Lider.
• Sonnenbrand lindert man, indem man steifgeschlagenes Eiweiß aufträgt, eintrocknen läßt und
behutsam mit lauwarmem Kamillentee abwäscht.
• Bei Magenbeschwerden, Magenentzündung und Magenkrämpfen ungesüßten Kamillentee
trinken.
• Goldblondes Haar erhält man, wenn man es mit Kamillentee wäscht, dem etwas Borax zugefügt
wurde.
• Bei Hautreizungen, Hautkrankheiten und Nagelbettentzündungen empfiehlt sich die Abkochung
von beispielsweise Eichenrinde oder Kamille.

Karotte

• Karotte ist in erster Linie ein vielversprechender Energiespender. Der hohe Provitamin A - Gehalt
schützt die Haut ausserdem vor UV-Strahlen. Der Karottensaft kann jedoch Sonnenmilch & Co.
nicht komplett ersetzen.
• Früh, mittags und abends ein kleines Glas Karottensaft trinken, das hält jung, entschlackt, wirkt
blutaufbauend und entlastet Leber, Nieren und Blase.


Knoblauch

• Knoblauchgeruch wird vertrieben, wenn man frische Petersilie kaut oder ein Stückchen
Schokolade ißt.
• Bei starken Ohrenschmerzen eine Knoblauchzehe ins Ohr stecken.
• Gegen zu hohen Cholesterinspiegel hilft ein Aufguß von drei Knoblauchzehen, zwei
Messerspitzen Lavendel und drei Messerspitzen Salbei.
• Bienen-und Wespenstiche mit einer Zwiebel oder einer Knoblauchzehe einreiben. Der Schmerz
läßt nach, und die Schwellung bleibt aus.
• Pickel heilen schneller ab, wenn man sie mit einer frisch angeschnittenen Knoblauchzehe
betupft.
• Zahnschmerzen vertreibt man, indem man eine Knoblauchzehe zerdrückt, in ein Taschentuch
eindreht und ins Ohr steckt.
• Bei niedrigem Blutdruck viel Haselnüsse und Knoblauch essen.
• Bei fiebriger Erkältung Knoblauchzehen oder Zwiebeln auf eine Schnur ziehen und als Halskette
tragen. Hilft auch bei Verschleimung.
• Bei Warzen und Hühneraugen morgens und abends je ein frisches Scheibchen von einer
Knoblauchzehe auflegen.

Kümmel

• Kümmel wirkt magenstärkend und blähungshemmend; er hat sich als erwärmendes und
stärkendes Magenmittel bewährt. Besonders bei Magenkrampf ist Kümmel angezeigt.
• Einen Teelöffel Kümmel mit einer Tasse siedendem Wasser aufbrühen (evtl. kurz aufkochen) und
abgedeckt fünf Minuten ziehen lassen. Zu den Mahlzeiten eine Tasse warm trinken.
• Bei Appetitlosigkeit einen Tee aus Kümmel und Schafgarbe trinken.

Lavendel

• Lavendelblüten haben eine wohltuende beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Sie werdenvornehmlich in Teemischungen verwendet. Äußerlich bekannt als wohlriechendes Mittel zu
Kräuterkissen und Bädern bei funktionellen Kreislaufstörungen.
• Eine Handvoll Lavendel aufbrühen und den Sud etwa 15 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein
Sieb geben und in das Badewasser füllen. Ein solches Kräuterbad ist ein gutes
Beruhigungsmittel.
• Als Aufguß ein oder zwei Teelöffel Lavendelblüten mit einer Tasse Wasser heiß überbrühen und
abgedeckt fünf Minuten ziehen lassen, danach absieben. Abends eins bis zwei Tassen trinken.

Liebstöckel

• Liebstöckel dient vor allem als harntreibendes Mittel.
• Zubereitung eines heißen Aufgusses: Eins bis zwei Teelöffel der feingeschnittenen
Liebstöckelwurzel mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen und bedeckt 10-15 Minuten
ziehen lassen; vormittags schwach gesüßt warm trinken.


Linde

• Ein Bad aus Lindenblüten wirkt beruhigend und hilft bei Depressionen, Nervosität und
Nervenschmerzen. Man übergießt die Lindenblüten mit etwa einem Liter kochendem Wasser und
läßt das Ganze 15 Minuten leicht sieden. Anschließend die Mischung noch zehn Minuten
stehenlassen, die Blumen absieben und dem Badewasser zufügen.
• Die schweißtreibende und krampflösende Wirkung machen Lindenblüten zu einem beliebten
Helfer bei mit Fieber verbundenen Krankheitszuständen, z.B. Grippe. Sie werden oft auch als
Genußmittel getrunken. Wegen ihres Schleimstoffgehaltes sind sie auch bei Husten und
Halsschmerzen zu empfehlen.
• Heißen Aufguss zubereiten: Einen Eßlöffel Lindenblüten mit einer Tasse Wasser aufbrühen und
15 Minuten ziehen lassen. Zwei bis drei Tassen, mit Kandis oder Honig gesüßt, tagsüber
möglichst warm trinken.

Löwenzahn

• Löwenzahn wird vor allem als mildes Gallenmittel, harntreibendes Mittel und zur Appetitanregung
genutzt. Auch im Zusammenhang von Leberbeschwerdenkommt Löwenzahn zum Einsatz.
Volkstümlich wurde Löwenzahn zudem gegen Rheuma eingesetzt. Der Milchsaft wird teilweise
noch heute gegen Warzen verwendet.
• Als Aufguß: 2 Teelöfel Löwenzahn mit ca. 200ml aufkochen und 15 min ziehen lassen. Es genügt
morgens und abends eine Tasse frischen Tee zu trinken.

Melisse

• Melissentee trinkt man bei Erkältungen, Kopfschmerzen und Schwindelerscheinungen.
• Ein Schlaftee bei nervösem Magen: Melissenblätter mit Honig gesüßt.
• Herzstärkend und gegen Herzklopfen wirkt destilliertes Wasser von Melisse. Nimmt auch
Schwindel weg.
• Zubereitung eines heißen Aufgusses: Einen Eßlöffel geschnittene Melissenblätter mit einer Tasse
Wasser überbrühen und fünf Minuten abgedeckt ziehen lassen. Trinken Sie tagsüber bis zu zwei
Tassen.

Mistel

• Sechs Teelöffel Mistelblätter mit drei Tassen kaltem Wasser über Nacht ansetzen und am
nächsten Tag absieben. Ungezuckert trinkt man den Tee bei Arterienverkalkung. Außerdem
reguliert er den Blutdruck, wirkt blutreinigend und blutstillend.

Petersilie

• Petersilie enthält ätherische Öle und viele Mineralstoffe. Auch die Wurzel ist reich an Wirkstoffen.
Als Kompresse wirkt Petersilie entzündungshemmend und beruhigt gereizte Haut.
• Petersilienwurzel kann zur Durchspülungstherapie bei unspezifischen Infekten der ableitenden
Harnwege und bei Nierengrieß (auch vorbeugend) eingesetzt werden.
• Tee aus Petersilienwurzel: Zwei Teelöffel feingeschnittener Petersilienwurzel mit einer Tasse
kochendem Wasser übergießen und bedeckt 10-15 Minuten ziehen lassen. Bis zu drei Tassen
über den Tag verteilt trinken.


Pfefferminze

• Pfefferminztee hilft bei Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Durchfall und Erbrechen.
• Eine Wohltat im Sommer ist ein erfrischendes Pfefferminz-Bad. Entweder benutzen Sie dazu
frische Pfefferminze oder Teebeutel. Einfach fünf Teebeutel in das heiße Badewasser hängen.
• Pfefferminzöl hat bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der Galle positive Wirkung aufKatarrhe der Atemwege und Schleimhautentzündungen im Mund-und Rachenbereich. Äußerlich
angewendet kann es durch die kühlende Wirkung bei Kopf-, Muskel-und Nervenschmerzen
helfen.
• Rezept für Tee: Einen Eßlöffel Pfefferminzblätter (gerne auch frische!) mit einer Tasse
kochendem Wasser überbrühen und mindestens 10 Minuten in einem bedeckten Gefäß ziehen
lassen; tagsüber bis zu vier Tassen warm trinken.

Rettich

• Rettiche wirken reinigend. Der Körper wird angeregt, schlechte Stoffe auszuscheiden. Außerdem
wirken Rettiche schleimlösend bei Husten und Heiserkeit.
• Rettichsaft wird mit einem Entsafter gewonnen. Hilft bei Lebererkrankungen,
Nierenerkrankungen, Gallenerkrankungen, Eingeweidesteinen, harntreibend, schleimlösend, bei
Keuchhusten, Erkältung, Asthma, Husten, Bronchialkatarrh.

Rosmarin

• In drei Liter kochendes Wasser 100 Gramm Rosmarinblätter geben und zugedeckt ziehen lassen.
Den Aufguß dem Badewasser zufügen. Dieses Kräuterbad ist anregend und nervenberuhigend.
Es hilft dem streßgeplagten Menschen und wirkt hohem Blutdruck entgegen. Es hilft auch Frauen
in den Wechseljahren. Das Rosmarinöl ist ein gutes Mittel, um die Hautregeneration zu
unterstützen.
• Einen heißen Aufguß herstellen: Einen Teelöffel Rosmarinblätter mit einer Tasse Wasser
aufbrühen und 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen; vor den Mahlzeiten eine Tasse schluckweise
trinken.
• Öl: 100 ml Olivenöl mit 20 Tropfen Rosmarinöl gut vermischen und zum Einreiben schmerzender
Stellen verwenden.
• Das reine Rosmarinöl (in der Apotheke erhältlich) in Fällen einer beginnenden Migräne
tropfenweise in die Innenfläche der Hand geben, zerreiben und die Dämpfe einatmen.

Roßkastanie

• Teil-oder Vollbäder mit Roßkastanien wirken bei Frostbeulen, Hämorrhoiden,
Durchblutungsstörungen und venösen Stauungen. Badezusatz für ein Vollbad: Ein Kilo
zerkleinerte Früchte und Rinde kurz kochen, zehn Minuten ziehen lassen, den Sud ins
Badewasser schütten. Für ein Teilbad nimmt man eine entsprechend kleinere Menge. Es können
auch Früchte oder Rinde allein verwendet werden.
• Kastanienschnaps hilft bei Venenleiden. Eine Flasche bis zur Hälfte mit zerkleinerten Früchten
der wilden Kastanie füllen und mit Schnaps aufgießen. Der Schnaps darf nicht aus Kernobst sein,
wie beispielsweise Kirsch-oder Zwetschgenwasser. Die Flasche drei bis vier Wochen stehen
lassen. Die schmerzenden Stellen mit dieser Lösung einreiben.


Salbei

• Salbeitee lindert Magen-und Darmstörungen, hilft bei Durchfall. Bei Mandelentzündung wird
damit gespült.
• Bei Rückenschmerzen waschen Sie den Rücken mit Salbeitee, der so heiß wie möglich sein soll.
• Weiße Zähne bekommt man, wenn man täglich ein Salbeiblatt kaut oder sich die Zähne in
Abständen mit Backpulver putzt.
• Bekannt ist auch die schweißhemmende Wirkung z.B. bei zu starkem Nachtschweiß. Diese tritt
sowohl bei innerer Anwendung als auch äußerlich durch Abreibungen oder Bäder auf.
• Zubereitung heißer Aufguß: Einen Teelöffel zerkleinerter Salbeiblätter mit einer Tasse
kochendem Wasser aufbrühen und 10 Minuten in einem abgedeckten Gefäß ziehen lassen,
danach absieben. Bei Verdauungsproblemen vor den Mahlzeiten eine Tasse trinken.

Sellerie

• Sellerie ist auch ein vielseitiges Hausmittel. Schleimlösend bei Husten oder Schnupfen,
entzündungshemmend und harntreibend bei Nieren-und Blasenbeschwerden und
magenberuhigend bei Verdauungsbeschwerden.
• Um dem müden, überlasteten Darm einen Anstoß zu geben, hilft ein großes Glas Selleriesaft pro
Tag. So wird der Darm auf natürliche Art entleert. Auch während einer Fastenkur hilft der
Selleriesaft, die freiwerdenden Stoffwechselschlacken besser auszuscheiden.
• Gegen Gicht und Rheumatismus hilft Sellerie. Täglich zwei Knollen auskochen und über einen
längeren Zeitraum diesen Saft trinken.

Senf

• Ein Senfumschlag hilft bei Entzündungen der Gelenke, bei Ischias, Nervenschmerzen,
rheumatischen Schmerzen und Hexenschuß.
• Senfumschlag vorbereiten: Die je nach Umschlaggröße benötigte Menge Senfmehl mit warmem
Wasser zu einem dickflüssigen Brei verrühren. Den Brei auf den Umschlag streichen (Umschlag
aus Baumwolle oder Leinen verwenden) und auf die schmerzende Körperstelle legen. Nach circa
zehn Minuten fängt die Haut an sich zu röten und zu brennen. Umschlag wieder abnehmen und
die Körperstelle gut mit warmem Wasser abwaschen.

Spitzwegerich

• Spitzwegerich ist ein altes Mittel für die Gesundheit und Körperpflege. Den frisch gepreßten Saft
der Blätter auf Wunden, Quetschungen oder Geschwüre auflegen. Als kosmetische Zubereitung
hilft es bei Akne und unreiner Haut.
• Spitzwegerich ist ein schleimlösendes und hustenlinderndes Mittel bei allen
Erkältungserscheinungen. Die Anwendung ist besonders bei Kindern zu empfehlen, es gibt z.B.
einen Sirup mit Spitzwegerich.
• Aufguss zubereiten: Zwei Teelöffel Spitzwegerichkraut mit einer Tasse kochendem Wasser
aufbrühen und fünf Minuten ziehen lassen; täglich bis dreiTassen mit Kandis reichlich gesüßt
schluckweise trinken.
• Saft aus der frischen Pflanze: Die Spitzwegerichblätter abspülen, auspressen und von dem
Preßsaft dreimal täglich ein bis zwei Eßlöffel einnehmen.


Thymian

• Früher war das Thymiankraut eines der meistbenutzten Hausmittel und wurde bei sämtlichen
Arten von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Husten behandelte man mit Inhalationen und
Einreibungen. Bei Halsbeschwerden wurde gegurgelt. In Grippezeiten ließ man zur Vorbeugung
einen Topf mit Wasser und Thymiankraut vor sich hinkochen. Für unterwegs gab es
Riechfläschen.
• Thymian ist ein kraftvolles Tonikum und gibt Energie in Zeiten körperlicher und geistiger
Schwäche. Er regt den Kreislauf an und beseitigt Müdigkeit und Lethargie, wenn diese auf einem
zu niedrigen Blutdruck beruhen. Auch auf die Gehirntätigkeit wirkt er stimulierend und fördert die
Konzentration.
• Thymian -Tee: 1-2 TL Thymian -Kraut mit einer Tasse heißem Wasser übergießen; nach 10 Min
durchseihen. 3-4 mal täglich eine Tasse trinken. Als Hustentee mit Honig süßen und warm
trinken. Als Magentee ungesüßt einnehmen.
• Der Tee kann lauwarm auch zum Benetzen schlecht heilender Wunden eingesetzt werden.
• Thymian -Bad: 100-200 g blühendes Thymian -Kraut in 2 l Wasser erhitzen (um die stark
schleimlösende Wirkung zu erhalten, sollte es nicht zum Sieden gebracht werden); nach 10-15
Min ins Badewasser abseihen. Wer's einfacher mag, kann einige Tropfen reines ätherischesThymian -Öl aus der Apotheke verwenden. 10-15 Min Badedauer bei 37-38 °C und danach
Bettruhe.
• Das Bad ist auch als Stärkungsmittel bei schwächlichen Kindern und nervösen, erschöpften
Personen wirkungsvoll.

Wacholderbeeren

• Wacholderbeeren, in Wein gekocht, wirken schleimlösend und führen Sand, Steine, Gries und
Eiter aus dem Körper ab.
• Wacholderbeeren sind ein bekanntes blutreinigendes, wassertreibendes, verdauungsstärkendes
Magenmittel. Sie werden gegen entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege alsBlasentee, aber auch bei Ödemen angewendet.
• In der Volksmedizin verwendet man Wacholderbeeren gegen rheumatische Erkrankungen und
Gicht.
• Einen heißen Aufguss zubereiten: Einen Teelöffel angequetschte Wacholderbeeren mit einer
Tasse Wasser aufbrühen, fünf Minuten abgedeckt ziehen lassen, abgießen. 3x täglich eine Tasse
trinken.

Waldmeister

• Waldmeister hilft als Tee (ein Teelöffel Waldmeister auf eine Tasse kochendes Wasser) bei
Durchblutungsstörungen, Leberleiden und zur Blutreinigung.
• Frische Waldmeisterblätter zerquetschen und auf schlecht heilende Wunden legen. Das fördert
den Heilungsprozeß.
• Als Heilpflanze wirkt Waldmeistertee krampflösend. Wenn Sie in einer warmen Maiennacht vor
Unruhe mal nicht schlafen können, schütten Sie sich eine Tasse Waldmeistertee aus dem Kraut
auf.


Walnußblätter

• Walnußblätter gehören zu den Blutreinigungsmitteln. Auch bei Gicht werden sie in der
Volksheilkunde verwendet.
• Äußerlich lindern Walnußblätter oberflächliche Entzündungen der Haut.
• Eine Handvoll Walnußblätter in einem Liter Wasser etwa zwölf Minuten kochen. Diesen Tee mit
Honig süßen und täglich zwei bis drei Tassen bei eitrigen Geschwüren und Ausschlag.
• Zwei Teelöffel Walnußblätter mit einer Tasse Wasser kalt ansetzen, anschließend aufkochen und
absieben. Diese Abkochung wird nur äußerlich zu Umschlägen oder als Zusatz zu Teilbädern
verordnet.

Zwiebel

• Träge Magendrüsen werden durch den Verzehr von Zwiebeln angeregt.
• Bei Kreislaufstörungen am Tag fünf bis sechs Zwiebeln verzehren, die Sie auf verschiedene
Gerichte verteilen können.
• Gegen Migräne helfen Umschläge mit rohen Zwiebeln auf der Stirn.
• Bei Ohrenschmerzen legt man Zwiebelringe und darüber ein trockenes Tuch auf das
schmerzende Ohr. Schon nach kurzer Zeit zerfällt die Zwiebel, wird ganz warm, und die
Ohrenschmerzen verschwinden. Die Zwiebel zieht den Schmerz aus dem Ohr.
• Rezept gegen Schlaflosigkeit: Eine große Tasse Milch zusammen mit einer geschälten Zwiebel
erwärmen, nicht kochen. Diesen Trunk vor dem Schlafengehen einnehmen.
• Feingehackte Zwiebel und durchgekautes Vollkornbrot mischen und den Brei auf die eitrigen
Stellen legen.
• Das feine Häutchen zwischen den einzelnen Zwiebelschichten stellt einen antiseptischen
Verband dar. Wunden, Schnitte oder Verbrennungen damit bedecken und darüber einen Verband
anlegen.
• Warzen jeden Tag mit einer frischen Zwiebelscheibe belegen. Nach sechs Wochen ist die Warze
verschwunden.
• Hühneraugen bekämpft man, indem man eine Zwiebel hackt und eine Stunde lang in scharfen
Essig legt. Danach mit einem Verband auf dem Hühnerauge befestigen. Häufig wechseln.
• Das Auftragen von Zwiebelbrei hilft bei Insektenstichen.
• Bei Husten eine Zwiebel in einem halben Liter Wasser eine Viertelstunde lang auskochen.
Braunen Zucker oder Honig zugeben und heiß als Hustensaft trinken.
• Den Saft einer Zwiebel mit Franzbranntwein mischen und in die Kopfhaut einmassieren. Hilft bei
Kopfschuppen und Haarausfall.
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Fische
Büffel
Anmeldedatum : 12.06.10
Alter : 32
Ort : beautiful bavaria

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